Gesundheit. Gelassenheit. Leichtigkeit.

Kategorie: Allgemein

Schalte ab und bleibe fit mit Yoga

In den alten Asiatischen Lehren ist die Verbindung von körperlicher und geistiger Gesundheit schon lange bekannt. Yoga bedeutet „Verbindung“, also es verbindet Körper, Geist und Seele.

Wenn Du Yoga übst, fokussierst Du Dich ganz auf Deinen Körper. Das langsame Aussehen von Yoga kann täuschen. Viele Übungen haben es richtig in sich, wenn man sie korrekt ausführt und länger hält.

Von entspannend bis intensiv

Yogastunden können je nach gewünschter Intensität und Geschwindigkeit angepasst werden. Dabei reicht die Spannweite von nahezu reinen Entspannungskursen bis hin zu schnellen und fordernden Vinyasa-Flows. Wenn man Plankpositionen und andere Übungen einbaut ist auch ein Krafttraining möglich. Mit 108 nacheinander zügig ausgeführten Sonnengrüßen kannst Du auch ein gutes Cardio-Training erreichen, das nahezu den gesamten Körper übt. Ebenso ist Yoga in der Lage, Balance und Koordination zu schulen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.

Aufgrund der vielfältgen Wirkungen von Yoga, wird es in der Yogatherapie auch für heilpraktische Zwecke eingesetzt und sogar viele Krankenkassen fördern die Teilnahme an eigens dazu zertifizierten Yogakursen, da diese beispielsweise Rückenbeschwerden lindern können oder – vorausgesetzt man beginnt frühzeitig genug – präventiv vielen Erkrankungen vorbeugen kann.

Frühzeitige Prävention schon als Kind möglich

Sogar Kinder können bereits mit Yoga beginnen. Da nicht alle Yogastellungen für Kinder geeignet sind, kann ein Yogalehrernder Übungen zusammenstellen, die für Kinder und ihrem jeweiligen Entwicklungszustand geeignet sind. Die heutigen Anforderungen in Schulen bringen einiges an Stress mit sich und das Aufkommen von Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz wird zu neuen psychischen und emotionalen Herausforderungen führen. Darum ist es wichtig, wenn bereits Kinder spielerisch lernen, Achtsamkeit zu entwickeln, sich zu konzentrieren, eine längere Aufmerksamkeitsspanne zu bekommen und vor allen Dingen in jeder Situation gelassen und emotional stabil zu bleiben. Inzwischen gibt es schon für unsere Kleinsten Angebote wie beispielsweise Eltern-Kind-Yoga. Mit speziellen Yogastunden für Schwangere bereitet man sich nicht nur auf die Geburt vor, sondern auch das noch ungeborene Kind spürt, wenn die Mutter ausgeglichener und gelassener wird.

Alltagsintegration

Um von den vielen Vorzügen von Yoga zu profitieren muss niemand zum Mönch oder Einsiedler werden. Bereits mit kurzen Übungen von 15 bis 30 Minuten Dauer, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, kannst Du spürbare Erfolge erreichen. In der Yogapraxis kommt es häufig zum Wechsel von Anspannung und Entspannung. Somit lernst Du, auch im Alltag nach stressigen Situationen schneller herunterzukommen. Auch das Kreisen von Gedanken um den Job kannst Du besser ausblenden und es gibt auch Übungen, die dabei helfen, schneller einzuschlafen. Somit lässt sich Yoga auch gut in den Alltag einbauen.

Welche Pläne hast Du bereits geschmiedet? Schließt Du Dich lieber einer Gruppe in einem Yogastudio oder der Volkshochschule an? Nutzt Du Kurse in Fitnessstudios? Oder übst Du lieber zu Hause für Dich, vielleicht mit einem Buch, einer App oder Onlineangeboten? Schreibe Deine Gedanken gerne in die Kommentare.

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Der Februar – Übergang zwischen Dunkelheit und Licht

Namasté und Hallo ihr Lieben!

Der Februar ist der kürzeste Monat des Jahres. Er überbrückt die Zwischenzeit zwischen dem Winter und der Dunkelheit des Januars und dem Licht des Frühlings im März. Aufgrund seiner Kürze hat der Februar eine besondere Energie, die uns daran erinnert, daß auch kleine Zeiträume eine große Veränderung bringen können.

Im Februar verabschieden wir uns vom Winter mit seinen langen, kalten Nächten. Nun werden die Tage wieder länger. Es ist eine Zeit, in der wir alte Muster loslassen und Neues beginnen können. Ähnlich wie mancherorts der Schnee schmiltzt und wir allmählich die schwere Winterkleidung ablegen, können wir diese Zeit des Jahres nutzen, um uns von Überflüssigem zu befreien. Gehe in Dich ud reflektiere darüber, was Du hinter Dir lassen möchtest. Welche inneren Blockaden möchtest Du auflösen?

In Deiner Yogapraxis kannst Du dieses Loslassen mit sanften Drehhaltungen (auf Sanskrit Parivartanasana) unterstützen. Sanfte Drehungen wirken lösend auf Verspannungen und Blockaden der Muskulatur des Rückens und der Schultern sowie der Wirbelsäule. Drehungen halten die Wirbesläule flexibel, entspannen und dehnen die kleinen Zwischenräume zwischen den Wirbeln. Außerdem sorgen Drehstellungen für eine Massage der Organe im Bauch. Energetisch gesehen befinden sich in der Wirbelsäule und in ihren Verlängerungen die sieben wichtigsten Chakren, die durch Drehungen aktiviert und energetisiert werden können. Drehungen wirken auch energetisch ausgleichend. Auf der psychischen Ebene wirken Drehungen befreiend. Sie helfen, innere Blockaden zu lösen und emotionale Anspannungen loszulassen. Daher kann es manchmal vorkommen, dass nach dem Halten von Drehstellungen die eine oder andere Emotion aufkommt und sich löst.

Im Februar sprießen im Garten die Schneeglöckchen. Auch andere Pflanzen bilden bereits – unter der Oberfläche verborgen – ihre ersten Knospen. Hieran sehen wir, dass Wachstum im Verborgenen beginnt und eine gewisse Zeit benötigt. Im Februar, spätestens bis März, beginnen wir mit der Aussaat der ersten Samen bzw. dem Vorziehen von Tomaten und Paprika auf dem Fensterbrett. Nicht nur im Garten, sondern auch im Leben werfen wir neues Saatgut aus. Welche Absichten möchtest Du für Dich und die kommenden Monate setzen? Welche Träume und Projekte möchtest Du heranziehen?

Lege hierzu in Deiner Yogapraxis den Fokus auch auf Erdung und Stärkung. Standhaltungen wie der Krieger (Vira Bhadrasana) oder der Baum (Vrksasana) helfen Dir, eine stabile Basis zu schaffen, von der aus Du wachsen kannst.

Der Februar erinnert uns als Monat des Übergangs daran, in Balance zu bleiben und zwar zwischen Stille und Bewegung, zwischen Loslassen und Vorbereiten. Vertraue darauf, daß alles, was Du jetzt losläßt Raum für Neues schafft. Sei geduldig mit Dir selbst. Wachstum geschieht nicht über Nacht.

Wenn Du meditierst, erforsche die Qualität der Stille dieses Monats. Nimm Dir einfach einige Minuten Zeit, um zu atmen und zu spüren. Mit dem Abschied des Winters und dem Aufkommen des Frühlings kannst Du die Veränderung um Dich herum spüren. Vielleicht ist der Februar noch eine gute Zeit, um mit dem Meditieren zu beginnen. Noch ist es ruhig und einen kalten Morgen oder Abend kannst Du wunderbar verwenden, um mit einer kurzen Meditation zu beginnen, vielleicht nur für fünf Minuten einfach nur auf einem Stuhl sitzen und Deinen Atem spüren, wie fühlt sich der Luftzug an und in der Nase an? Lasse den Atem von selbst fließen und spüre einfach nur.

Ich wünsche Dir einen achtsamen Februar, erfüllt mit Klarheit, Ruhe und neuen Möglichkeiten.

Beitragsbild: _Alicja_

Der Januar – Entschleunigung und Neubeginn

Namaste und Hallo ihr Lieben!

Der Januar begrüßt uns mit einer frischen Brise. Draussen ist es noch kalt. Da bleiben wir doch eher zu Hause und nutzen die Gelegenheit zur Vertiefung der Yogapraxis und zur Selbstreflexion.

Was kommt, was geht?

Der Trubel um Weihnachten und Neujahr sowie das alte Jahr gehen im Januar. Gerade haben wir noch mit unseren Lieben zusammen Weihnachten und Silvester gefeiert, oder waren vielleicht auf einer Silvesterparty. Doch im Januar kehrt mit dem neuen Jahr Ruhe ein.

Nutze die Stille zum Auftanken

Wie wäre es mit einer kleinen Meditation? Setze Dich kreuzbeinig, mit einem Sitzkissen, kniend oder mit einem Meditationsbänkchen auf Deine Yogamatte. Oder setze Dich auf einen Stuhl, so wie es Dir bequem ist. Schließe die Augen, richte den Rücken auf. Komme mit jedem Atemzug mehr zur Ruhe. Dabei wird die Stille zu einem heilenden Raum, in dem Du Dich mit Deinem Innersten verbinden kannst.

Wärme Dich von Innen

Im Winter kuscheln wir uns gerne in Decken oder tragen einen dicken Pullover, um die Kälte von Außen fernzuhalten. Du kannst Dich aber auch von Innen wärmen. Dynamische Yogaflows spenden Wärme von Innen und beleben uns. Experimentiere mit Sonnengrüßen und kraftvollen Stellungen. Sie stimulieren Deine Lebensenergie und wärmen von Innen heraus.

Selbstreflexion zum Jahresbeginn

Der Januar ist ein Neubeginn. Nutze die Stille und die Ruhe und die Zeit, die Du eher drinnen verbringst zur Selbstreflexion. Vielleicht möchtest Du ein Journal schreiben. Wie ist das letzte Jahr gelaufen? Was war gut? Was würdest Du dieses Jahr anders machen? Wofür bist Du dankbar? Und gib auch negativen Gedanken Raum. Womit möchtest Du dieses Jahr beginnen? Was möchtest Du beenden?

Klarheit und Fokus durch Meditation

Die winterliche Atmosphäre des Januars gibt uns die Ruhe und die Zeit, unsere Gedanken zu klären und uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Verschiedene Meditationstechniken bieten sich an, um innere Klarheit zu finden und um unseren Geist zu fokussieren. Sei es Atemmeditation, Achtsamkeitsübungen, Mantra- oder Eigenschaftsmeditation. Eine regelmäßige Meditationspraxis kann unsere Konzentrationsfähigkeit verbessern und kann uns helfen, unsere emotionale Resilienz zu stärken.

Gemütlichkeit und Wohlbefinden

Wenn es im Januar draußen schneit, stürmt oder einfach nur nasskaltes und ungemütliches Wetter hat, mache es Dir gemütlich und sorge für inneres Wohlbefinden. Sanfte Yogasequenzen, Yin-Yoga und entspannende Atemübungen sind eine Wohltat für unseren Körper und Geist. Sozusagen wie eine kuschelige Umarmung. Schenke Dir die Zeit, um in gemütlichen Asanas zu verweilen und die Kraft des Yoga zu erfahren.

Der Januar ist mehr, als nur ein Monat im Kalender. Auf den Trubel der Weihnachtszeit und der Neujahrsfeier folgen Ruhe, Entschleunigung und Zeit für die Selbstreflexion. Möge der Januar für Dich eine Zeit des Wachstums und des Neuanfangs sein.

Beitragsbild: _Alicja_

Entspanne Dich auf Deine Weise

Im Alltag kommen wir uns häufig getrieben vor. Wir können kaum etwas Ruhe finden. Die Folge davon sind anhaltender Stress, Verspannungen, schlechter Schaf und andere Beschwerden. Darum benötigen wir eine oder mehrere Methoden, um wieder zu Ruhe und Gelassenheit zurückzufinden.

Hier ist eine Auswahl an Methoden: 

Entspannen in der Stille

Um in der Stille zu entspannen, bieten sich folgende Wege an:

Meditation ist eine Methode der mentalen Entspannung. Hier kannst Du durch Stille und geführte Gedanken Ruhe finden. Yoga bietet hierzu eine ganze Auswahl von Meditationstechniken an. Es gibt stille Meditation, Meditation mit einem Mantra oder Affirmationen und andere. Auch das wiederholte Schreiben eines Mantras (Japa genannt) ist eine Art von Meditation. Wer eine künstlerische Ader hat, kann auch Mandalas auf meditative Weise zeichnen. 

Physische Entspannung kannst Du mit Hilfe der Progressiven Muskelentspannung (PME) erfahren. Ein Muskel, der für fünf Sekunden angespannt wird, kann danach umso besser entspannen. Bei der PME spannst Du verschiedene Muskelgruppen nacheinander an und entspannst diese wieder.

Entspannen bei Bewegung

Hier hast Du die Wahl zwischen statischen Stellungen (Asanas) und fließenden Bewegungen.

Das Einfachste ist die Meditation im Gehen. Je nachdem wie Du Dich fühlst, kannst Du zügig Walken und vielleicht dabei im Geiste ein Mantra wiederholen. Oder Du gehst langsam und bewusst, spürst die Abrollbewegung der Füße oder wenn Du barfuß gehst, die Beschaffenheit des Bodens, den Luftzug auf der Haut oder spürst in jedes Detail der Bewegung hinein. 

Beim klassischen Hatha-Yoga werden geistiger Fokus und körperliche Aktivitäten miteinander kombiniert. Dabei kräftigst Du Deinen Körper, steigerst die Flexibilität und Du kannst Stress abbauen.

Yogaflows wie beim Vinyasa-Yoga kombinieren Bewegung und kontrollierte Atmung. Ebenso bieten Tai Chi und Quigong Beruhigung für Körper und Geist. Die sanften Bewegungen eignen sich gut, um Muskelverspannungen zu lösen.

Je nach Typ, angestautem Frust, Ärger und Bewegungsbedürfnis kann auch eine Sportart weiterhelfen, bei der diese ein Ventil finden und mit kraftvoller körperlicher Aktivität abgebaut werden kann. Fitnessboxen, Sqash oder etwas ähnliches. Wichtig ist, dass man seinen ganzen Groll und Ärger beispielsweise an einen Sandsack oder einen Ball abgeben kann. Dabei sollte es aber nicht darum gehen, sich so auszupowern, dass man danach regungslos ins Bett fällt. Das ist keine Entspannung, sondern Ermattung. Es geht vielmehr darum, die Unruhe loszuwerden, um anschließend bereit zu sein, um sich bewusst z. B. mit einer Yogapraxis zu entspannen.

In einer Yogastunde können verschiedene Entspannungsmethoden kombiniert werden. Zum Beispiel beginnt die Anfangsentspannung mit einer progressiven Muskelentspannung. Es folgen die Asanas. Der Sonnengruß zu Beginn wird meist fließend und schneller ausgeführt, um den Körper aufzuwärmen. Es folgen Asanas, die statisch gehalten werden oder mit Variationen auch als dynamischer Flow ausgeführt werden können. Die Endentspannung wird wiederum mit einer progressiven Muskelentspannung eingeleitet. Es können Stille, eine Phantasiereise, Affirmationen und/oder eine Meditation folgen. Da ist für jeden etwas dabei. 

In einer Yogastunde geht es auch um den Wechsel von Anspannung und Entspannung. Manche Yogastellungen können anstrengend sein. Hierbei kannst Du den Wechsel von Anspannung und Entspannung üben, damit Dir dieser Wechsel auch im Alltag schneller gelingt. Bei fortgeschrittener Yogapraxis findet man Entspannung in der Anspannung. Das heißt, eine Stellung wird längere Zeit gehalten. Dabei werden aber nur die Muskeln angespannt, die gerade benötigt werden, um die Stellung zu halten, wohingegen der restliche Körper entspannt.

Wie dem auch sei, viele Wege führen zur Entspannung. Das Bedürfnis danach sollten wir ernst nehmen, da Entspannung für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit sehr wichtig ist. Welche der oben genannten Methoden liegt Dir am besten? Oder nutzt Du vielleicht mehrere?

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