Gesundheit. Gelassenheit. Leichtigkeit.

Monat: März 2025

Getting Started: Bekleidung und Ausrüstung

Das Wunderbare an Yoga ist, dass man es fast überall praktizieren kann. Du brauchst dazu nicht viele Sachen.

Was die Bekleidung betrifft, reicht etwas Komfortables, in dem Du Dich gut bewegen kannst. Es sollte zur Jahreszeit passen. Im Winter sind vielleicht ein Paar warme Socken und eine Trainingsjacke oder Sweatshirt praktisch, gerade in der Anfangs- und Endentspannung, wenn die Körpertemperatur fällt.

Die meisten Leute verwenden eine Yogamatte. Sie bietet eine gewisse Dämpfung für die Hände und Knie und Rutschfestigkeit für Positionen wie den herabschauenden Hund.

Wenn Du zu Hause übst und nicht auf ein komplettes Requisitenregal wie in einem Yogastudio zurückgreifen kannst, bieten sich fdolgende Hilfsmittel an:

  • Yogamatte: meist aus einem rutschfesten Material gefertigt mit einer Dicke von einigen Milimetern. Wenn Du die Matte nicht viel herumträgst und Du zu Hause einen Hartboden hast, würde ich eher eine dickere Yogamatte mit etwa 6 mm verwenden.
  • Yogaklotz- bzw. Yogablock: Diese benötigst Du, um Dich bei Positionen abzustützen, bei denen Du mit den Händen den Boden nicht erreichst, zum Beispiel beim Dreieck oder der Vorbeuge im Stehen.
  • Yogagurt: Wenn Du in bestimmten Stellungen Deine zehen nicht greifen kannst, lege einen Yogagurt um Deine Füße und halte ihn mit den Händen fest. Oder wenn Du im kreuzbeinigen Sitz meditierst, binde den Yogagurt von außen um Deine Beine und den Rücken. Die Beine werden so vom Yogagurt abgestützt und Du kannst Dich etwas mit dem Rücken hineinlehnen ohne, dass ein Rundrücken entsteht.
  • Bolster: Das ist eine längliche Rolle. Diese kannst Du in der Rückenlage zum Beispiel unter Deine Knie legen, um den unteren Rücken zu entlasten. Eine zusammengerollte Decke oder ein anderes Kissen kann diesen Zweck aber auch erfüllen. Ein Bolster kannst Du auch verwenden, um die Fisch-Position zu unterstützen.
  • Kniepolster: Manche kniende Positionen lassen sich bequemer mit einem Polster unter dem Knie machen. Es gibt spezielle Kniepolster, hier lässt sich aber auch eine Decke oder ein Handtuch falten oder einfach die Yogamatte so falten, dass zwei zusätzliche Lagen entstehen.
  • Decke: In der kalten Jahreszeit zum Zudecken bei der Anfangs- und Endentspannung. Durch Falten kann man sie auch als flaches Kissen, Rolle, Kniepolster und anderes verwenden.
  • Bis hier her ist eine gewisse Mindestausstattung abgedeckt. Je nach Anforderungen gibt es noch weitere Möglichkeiten:
  • Sitzkissen: Zum Meditieren, Ohmen oder singen von Mantras bietet sich ein Sitzkissen an. Man kann es auch als Sicherheit für den Kopf bei Krähe und Pfau verwenden oder ähnlich wie ein Bolster für herzöffnende Positionen. Viele haben nicht nur ein, sondern zwei runde Sitzkissen, weil eines zu flach ist.
  • Mondkissen: Das sind Kissen, die ähnlich wie ein Viertelmond geformt sind. Wer im kreuzbeinigen Sitz mit den Knien nicht auf den Boden kommt, kann diese damit abstützen. Bei der sitzenden Vorbeuge kann man es leicht unter das Gesäß schieben, um so zu etwas mehr Aufrichtung im Rücken zu kommen.
  • Meditationsbänckchen: Manche Leute können hiermit besser meditieren, wenn sie nicht 20 bis 30 Minuten lang kreuzbeinig sitzen möchten.
  • Kopfstandhocker: Das ist ein Hocker, bei dem man mit den Schultern auf Polstern steht und auf diese Weise die Vorzüge des Kopfstandes genießen möchte, ohne ihn zu beherrschen. Man kommt hier sehr bequem in die Position, benötigt nicht die Arm- und Schulterkraft, geht hinsichtlich der Halswirbelsäule kein Risiko ein und kann bei zu viel Schwung vorne einfach wieder auf den Beinen landen.
  • Schulterstandplatten: Insbesondere Menschen, die ihren Nacken nicht um 90 Grad abknicken können oder möchten, denn das wäre die korrekte Haltung beim Schulterstand, solten sogenannte Schulterstandplatten verwenden. Man kann sie auch durch zwei entsprechend gefaltete Decken ersetzen.
  • Meditationstimer: Eine Art Kurzzeitwecker, der am Ende der Meditationsdauer ein Geräusch oder Lichtsignal abgibt. Heute wird dazu häufig ein Smartphone mit einer entsprechenden App verwendet.
  • Yogawheel: Das ist schon speziell, es wird für das Üben von Rückbeugen verwendet. Man kann es auch zur Abstützung von Händen und Füßen verwenden oder für Gleichgewichtsübungen.

Diese Liste lässt sich noch weiter führen. Ich habe auch Leute gesehen, die bei bestimmten Stellungen oder beim Positionswechsel vom Kniesitz in den Langsitz Liegestützgriffe verwenden, um bei dieser Gelegenheit die Arme zu trainieren.

Schalte ab und bleibe fit mit Yoga

In den alten Asiatischen Lehren ist die Verbindung von körperlicher und geistiger Gesundheit schon lange bekannt. Yoga bedeutet „Verbindung“, also es verbindet Körper, Geist und Seele.

Wenn Du Yoga übst, fokussierst Du Dich ganz auf Deinen Körper. Das langsame Aussehen von Yoga kann täuschen. Viele Übungen haben es richtig in sich, wenn man sie korrekt ausführt und länger hält.

Von entspannend bis intensiv

Yogastunden können je nach gewünschter Intensität und Geschwindigkeit angepasst werden. Dabei reicht die Spannweite von nahezu reinen Entspannungskursen bis hin zu schnellen und fordernden Vinyasa-Flows. Wenn man Plankpositionen und andere Übungen einbaut ist auch ein Krafttraining möglich. Mit 108 nacheinander zügig ausgeführten Sonnengrüßen kannst Du auch ein gutes Cardio-Training erreichen, das nahezu den gesamten Körper übt. Ebenso ist Yoga in der Lage, Balance und Koordination zu schulen und die Körperwahrnehmung zu verbessern.

Aufgrund der vielfältgen Wirkungen von Yoga, wird es in der Yogatherapie auch für heilpraktische Zwecke eingesetzt und sogar viele Krankenkassen fördern die Teilnahme an eigens dazu zertifizierten Yogakursen, da diese beispielsweise Rückenbeschwerden lindern können oder – vorausgesetzt man beginnt frühzeitig genug – präventiv vielen Erkrankungen vorbeugen kann.

Frühzeitige Prävention schon als Kind möglich

Sogar Kinder können bereits mit Yoga beginnen. Da nicht alle Yogastellungen für Kinder geeignet sind, kann ein Yogalehrernder Übungen zusammenstellen, die für Kinder und ihrem jeweiligen Entwicklungszustand geeignet sind. Die heutigen Anforderungen in Schulen bringen einiges an Stress mit sich und das Aufkommen von Entwicklungen wie künstlicher Intelligenz wird zu neuen psychischen und emotionalen Herausforderungen führen. Darum ist es wichtig, wenn bereits Kinder spielerisch lernen, Achtsamkeit zu entwickeln, sich zu konzentrieren, eine längere Aufmerksamkeitsspanne zu bekommen und vor allen Dingen in jeder Situation gelassen und emotional stabil zu bleiben. Inzwischen gibt es schon für unsere Kleinsten Angebote wie beispielsweise Eltern-Kind-Yoga. Mit speziellen Yogastunden für Schwangere bereitet man sich nicht nur auf die Geburt vor, sondern auch das noch ungeborene Kind spürt, wenn die Mutter ausgeglichener und gelassener wird.

Alltagsintegration

Um von den vielen Vorzügen von Yoga zu profitieren muss niemand zum Mönch oder Einsiedler werden. Bereits mit kurzen Übungen von 15 bis 30 Minuten Dauer, die sich gut in den Alltag integrieren lassen, kannst Du spürbare Erfolge erreichen. In der Yogapraxis kommt es häufig zum Wechsel von Anspannung und Entspannung. Somit lernst Du, auch im Alltag nach stressigen Situationen schneller herunterzukommen. Auch das Kreisen von Gedanken um den Job kannst Du besser ausblenden und es gibt auch Übungen, die dabei helfen, schneller einzuschlafen. Somit lässt sich Yoga auch gut in den Alltag einbauen.

Welche Pläne hast Du bereits geschmiedet? Schließt Du Dich lieber einer Gruppe in einem Yogastudio oder der Volkshochschule an? Nutzt Du Kurse in Fitnessstudios? Oder übst Du lieber zu Hause für Dich, vielleicht mit einem Buch, einer App oder Onlineangeboten? Schreibe Deine Gedanken gerne in die Kommentare.

Beitragsbild von Anilsharma26 auf Pixabay

© 2025 ichliebeyoga.de

Theme von Anders NorénHoch ↑

Cookie Consent mit Real Cookie Banner